http://www.pudel.com/pudel-produkte PUDEL PRODUKTE ZWEI Format: 12'' EP, V…: Juni 2005 Pudel Produkte Zwei Releasesause am 15.06.05 im Golden Pudel Klub mit der MINI PLAYBACK SHOW: Dj Patex á Rocko Schamoni á Gereon Klug á RŸftata110 á V.I.P.s tbc á School of Zuversicht á Plemo á Miki Mikron á KissKissBangBang with Teobi -------------------------------------------------- Vertrieb via Indigo / Kompakt / Hausmusik Video zum Track von KISS KISS BANG BANG AUF ANFRAGE! FŸr DJs Vinyl ab 18.5. auf Anfrage! Cover etc anfordern und Ÿberhaupt alle MissverstŠndnisse gibts bei Gereon Klug (schlau). mailto:info@nobistor.net -------------------------------------------------- A-SEITE a.1 Miki Mikron - Bilder von Dir w&p: Miki Mikron c: Edition Stora/ Freibank a.2 Plemo - Poprock Disco w&p: Plemo c: Copyright Control a.3 Kiss Kiss Bang Bang with Teobi - Every Noise could be Music w&p: Kiss Kiss Bang Bang with Teobi c: Edition Stora/ Freibank a.4 BodenstŠndig 2000 - Sensibelchens w&p: Espenschied, Kirsch c: Edition Stora/ Freibank B-SEITE b.1 School of Zuversicht - Das abendlŠndische Gehege w&p: DJ Pattex c: Copyright Control b.2 Candie Hank feat. Sophie Thibaud - Le Wof Wof w&p: Patric Catani c: Edition Stora/ Freibank b.3 Rocko Schamoni - Ennios Onions w&p: Rocko Schamoni c: Edition Boche b.4 Ricardo Prosetti & Kazyushi Frogati - Sodapoppin Booty w&p: Patric Catani c: Edition Stora/ Freibank -------------------------------------------------- †ber Pudel Produkte Zwei Pudel Produkte Eins kam gut sehr gut an: - Beim Endkonsumenten: Ÿber 1500 verkaufte Vinyle! - Beim WochenendtŠnzer: Schmunzel-Dance Contests allerorten! - Bei Media Control Japan: Chart-Entry im Land des LŠchelns! - Bei der Presse: Platz 1 der SPEX Single-Charts im April! - Bei den DJs: ãDie tippe ich Ÿberall rein!Ò (DJ Stachy) Es ist es Zeit fŸr die nŠchste Packung! Wie gewohnt sparen wir weder an Material (wieder PrŠgedruckcover & 180 Gramm-Vinyl) noch an Inhalt (Fast halbe Stunde Content!), das sind wir als Papst uns mindestens schuldig. Diesmal liefern die hervorragenden KŸnstler in folgenden Kategorien ab: - Richtige Songs bzw. Limericks mit hohem Chartbetrugs-Potential - Fake-Instrumentals, in den doch hinten im Lied wieder Gesang kommt Fangen wir doch gleich stumpf hitgeil an: Das musikalische Spiegelkabinett ãBilder Von DirÒ des sympathischen Alliterations-Kings Miki Mikron ist ein romantischer Neoklopper, bei dem sich der schšne Gesang nicht am Rhythmus stšren will. HŠtte Mikron als kleiner Junge nicht so viel Pechkekse beim šrtlichen Chinesen gegessen, aus ihm wŠre ein so genannter Hitlieferant geworden! Eine sichere Nummer Eins im Traum. Kommen wir zum nŠchsten Underground-Poeten: Auch Plemo setzt wie alle modernen Pudel Produkte KŸnstler konsequent auf Monotonie, Kopfnicker-Publikum und Mitgršhlrefrains, nur dass seine Singles nicht aus den Charts verbannt werden, weil er kein BetrŸgerschwein ist, sondern ehrlich im Wintergarten der Poprock Disco des Herrn arbeitet. Wir werden sehen, wer den lŠngeren Atem hat. Plemo kann lange! Die stets auf jung getrimmte erfolglose Altherrenelectro-Combo Kiss Kiss Bang Bang hat sich mit Teobi nun einen SŠnger geholt, der sie ganz nach oben schie§en wird: ÒThis awesome Eunuchenfunk is the future!Ò, so Symbol aka Prince aka Symbol in einem symbolischen Moment Ÿber den bedenkenswerten Aphorismus ãEvery noise could be musicÒ. Musikalisch ist dieser schleifende Stšhn-Groove sicher eh nur schwer zu Ÿbertreffen. Wenn das so weiter geht, releasen die in Zukunft auf Bellaphon oder Arcade! Auf ganz anderem Boden grasen zwei der kecksten Figuren der internationalen MitnahmementalitŠt: Als BodenstŠndig 2000 veršffentlichten sie auf dem Aphex Twin Label Rephlex den Klassiker ãGerman Rave Blast Hits Vol.1Ò, hier bei uns zeigen sie nun ihre weiche Seite: ãSensibelchensÒ sind subsonische BŠsse und Samples von Dschinghis Khan-Lookalike-Bands in einem Song, der uns zu WeinkrŠmpfen rŸhrt. Weltniveau! Weiteres Softeis mit Krokant: Hinter dem im Kopf ausgedachten Pseudonym School of Zuversicht verbirgt sich keine geringere als DJ Patex, die sonst den Politbarden Knarf Rellšm beim Welterobern unterstŸtzt. Ihre FlŸstertŸtenerotik-Komposition ãDas abendlŠndische GehegeÒ setzt gezielt auf Reizunterflutung. Besonders schšn: Der noisige Distortion-Part, der Friseure erschreckt! Eine Nische wird geschlossen. Franzosen nennen das Katzengequike vielleicht Chanson, wir nennen ãLe woff woffÒ einen leckeren Batzen Maunz-Pop. Der Berliner Au§enseiter Patric Catani hat sich als Candie Hank mit Sophie Thibaud die neue Vanessa Paradis geangelt, die hier ihre Realisierung einer Vision formuliert. So schšn, so Sophie! Sie ist mit gro§en Hoffnungen auf eine Karriere aus der Bretagne rŸber mit Citroen. Soll mal vor dem Pudel parken, die Frau! Da hilft nur eins: Runterkommen von den Emotions, sich wieder mit der musikalischen Basis anfreunden. Klar, dass jetzt eine Kante wie Rocko Schamoni wartet, der seinem neuen Steckenpferd ÒB-Seiten-Kompositionen in 1A QualitŠtÒ fršnt. ãEnnios OnionsÒ, cool im Spirit eines Adriano Celentano-Soundtracks gehalten, hat freche Zwischenrufe seiner Tochter und sowieso die besten Footclaps seit der letzten Neptunes. Und testen Sie mal: Von oben sieht das Lied aus wie eine kleine Ameise! ÒGeisterbahn KŸnstlereingangÓ hšren die beiden furchigen Fressen Ricardo Prosetti & Kazyushi Frogati oft, wenn sie irgendwo auftauchen. Uns hat das nie gestšrt, wir achten auf innere Werte und musical consciousness. Dass sie die haben, beweisen die beiden sonst bei den Puppetmastaz beschŠftigten Kretins mit einer Version eines toten Klassikers aus der Hochkultur. ãSodapoppin`BootyÓ setzt ganz auf Melodien fŸr den Kinder-Piano-Unterricht und die geil abgeschmacktesten Steigerungsbreaks seit der letzten Scooter, die auch mal langsam abtreten kšnnten. Nur fett. REZENSIONEN DIE ZEIT 28.4.2005 Die neue EP aus dem Hamburger Club unten am Hafen ist wieder eine schšne Mischung aus Glamour und Unberechenbarkeit, Ÿberwšlbt von der Verhei§ung, man werde hier die SpiritualitŠt neu entdecken. Gleich mit den ersten Takten von Mikri Mikron, die sich heben wie eine Insel aus dem Schweigen, von einer ungeheuren Pause (4 Sekunden Stille!) gefolgt und dann von Songs von so unterschiedlich sublimem Charakter wie Catani, Schamoni oder Plemo, die nicht aus der Seele, sondern gleichsam objektiv aus der Natur zu kommen scheinen. Unheimlich. Das ist Musik, die sich von ihrem Komponisten emanzipiert hat, die nicht mehr ŸberwŠltigen und narkotisieren muss, sondern einfach da ist, Weite erzeugend in all ihrer Vielfalt und Notwendigkeit. Vorhang auf fŸr ein gewaltiges Projektionsrechteck. Die Ecken hei§en Liebesglut, PopRock Disco, Zukunfts-Funk und Neo-Chanson. Vor allem auf den ruhigen Lieder gelingt es: BodenstŠndig 2000 mit traumschšnem, fokussiertem, warmem Mezzo, DJ Patex mit reichem, beweglichem Bass, so getroffen und so anrŸhrend, dass ihr GewŠhrsmann Knarf Rellšm zu Recht im Hintergrund bleibt. Ein Platte, die fŸr jeden hšrenswert ist, der heute mit dem Begriff Pop hantiert. Dr. Gator Schult Plastic Bomb Mai 05 FŸr n schlappen 8er legt der Pudel Club nach und mit der zweiten Folge wieder ein grundehrliches Manifest ab. Textlich aus dem Bauch und musikalisch perfekt. Und damit schaffen sie das, was man vielleicht Verbundenheit nennen kann. Sie machen eine Platte, die man ihnen auch abnimmt. Das ist kein Konstrukt, wie man diesen oder jenen Hit aus der Vergangenheit wieder zum Leben erwecken kann. Das ist eine Zustandsbeschreibung von heute. Wer SLIME zu sehr glorifiziert, der kommt hiermit bestimmt nicht klar. Alle, deren Erkenntnis ist, dass man nicht ewig 20 ist und darŸber auch nicht ewig singen muss, die kommen mit dieser EP prŠchtig klar. Und Wut haben die Pudel-Typen immer noch. Nur richtet sie sich auch mal auf die vermeintlichen eigenen Reihen. Gegen die Kritiker, die kein Abweichen von der plenengestŠhlten, allgemeingŸltigen Wahrheit zulassen. Jepp. Das ist eine total geile Scheibe. Bestes StŸck: Kiss Kiss Bang Bang. Das erinnert mich an meine Zeit als Zivi in Holzminden, wo ichÉ. (gekŸrzt) Atze GALA Nr 19 2005 Steht Teil Eins in nichts nach! Action und Adrenalin pur! Obwohl im Vorfeld das GerŸcht kursierte, Rocko Schamonis LŠcheln sei gespielt, als er las, wer noch auf diesem Sampler mitmacht. Aber dann wurde alles wieder gut als ZDF-Lady Nina Ruge dem sehschwachen Salon-Punker die Interpretenliste doch noch richtig herum drehte. GlŸck gehabt! Beider Kuschelwochenende geriet zu einem Traum aus TŸll, Electro-Carpaccio und zauberhaft-romantischer Stimmung.